Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Es fot a gilbe, mein äs git's;

Liedtext

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first_lineEs fot a gilbe, mein äs git's;
lyricEs fot a gilbe, mein äs git's;
Es chunt is hüt nu z’heit’re.
’s Gwülch macht si äntli allersyts
Dur d’Bärg uf wie uf Leit’re.
’s Land ist verschwizt, verfled’red gnueg.
Es gütschled dri wie im ne Chrueg.

Säg, liebi Sunne, was häst ka,
As d’ gange bist goh streike?
Zünd jetz d’Taglampe a,
Vor d’Blueme afönd bleike.
Au Bäggli beited do und det,
Äs Färbli stiend ne dunkersnett.

Jetz säg men au, wo chämt me hi,
Wän d’Sunne nümme schynti;
Nüd ’s Ampeli und ’s Liechtli dri
Alltag i eim azündti?
Wär’s ußevür ä dunkli Wält,
Wär’s innevür fryvöllig gfählt.

Wän’s uße trüeb und trurig wär,
Wänd d’Rose nbiemeh räukted,
Wie wurd ’s erst i eim inne läär,
Wän d’Näbel d’Seel verbräukted.
I mein, es gnipfti eim dr Chopf,
Und d’Seel suß wie im Choleschopf.

Gottlob, es tuet si ämel uf,
Und ’s fot is aso schpne.
Lue, ’s Mannevolch chunt ’s Dorff duruf,
Mi meint, si träged Chrone,
So goht ne d’Sunne ume Huet,
Is gnäk, is Härz, is Schwyzerbluet.

Und d’Fraue, gsehsch is Pfeister stoh?!
Wer wett si jetz meh muse.
’s chöt jedi für ne Spiegel goh,
Wo d’Sunne luegt drususe.
Und d’Göifli hend äs Juppedihee,
Ha Tags mys läbes nüd so gseh.

O Liebe, guete Sunneschy,
Wie chast au gleitig sägne!
Ä Blik - und d’Trüebsal ist verby,
Wo’s wuchelang tuet rägne.
Bist i dr Wält äs Freudefüür,
Se gohst mir uf wie d’Himesltür.
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