| lyric | 1. Es jubelt und jauchzet im Waldesraum, der Lenz, der Lenz kehret wieder; die Drossel, sie flötet im Blütenbaum die süssesten Liebeslieder: Tüllütüllü, es säuselt der West, komm Liebchen, komm wir bau’n uns ein Nest dort in dem blühenden Flieder.
2. Leise verhallet der lockende Sang, Maiennacht senkt sich hernieder; Mägdelein harret am Fenster und ban pocht ihm das Herz unter’m Mieder. Poch poch poch poch, das Fenstelrein klingt: Komm Liebchen, komm der Liebesstern blinkt über der Laube von Flieder.
3. Verwelkt sind die Blüten, der Herbst zog ein, verstummt sind der Vögelein Lieder. Verlassen trauert ein Mägdelein, die Tränen fliessen hernieder: Blatt um Blatt fällt, mein Glück ist zerstört; er brach den Schwur, der einst mich betört, dort in der Laube von Flieder. |