| lyric | 1. Einmal saß ein Häslein an dem Rain, dachte: „Laß den Jäger Jäger sein!“ Jäger ließ die Hunde laufen, löliefen mit Gekläff und Schnaufen, Has’ gib acht!
2. Häslein voller Schrecken hört das Horn Eilig kratzt es aus und flieht ins Korn keuchend rennt es in das Kleefeld, kommt doch bald schon in ihr Sehfeld, ist entdeckt!
3. Und die Hunde laufen querfeldein, glauben schon, sie hätten ihn am Bein! Hussa, hussa, fangt den Hasen, er er kann zum Walde rasen. Fangt ihn ein!
4. Häslein liegt im Wald und schläft im Gras, Jäger werden draußen pitschenaß; und sie trocknen ihr Gehäuse, triefen wird durchnäßte Mäuse, tief betrübt.
5. Häslein sagt: „Was ich beim Laufen fallen ließ, schenk ich den Herrn Jäger ganz gewiß! Werd im Testament vermachen alle diese schönen Sachen euch zur Freud! |