| lyric | Flocken fallen, Sternenflaum steigt und fällt im Spiel des Windes, deckt die Dächer, krönt den Baum, hängt im Wimperhaar des Kindes; schmilzt auf Wangen glühendheiß. Köstlich ist’s, den Schnee zu ballen, bald in Betten blütenweiß, weich und wohlig himzufallen.
Flocken wirbeln, Winterflor wächst auf Weg und Mauerbänken, füllt mit Flaum aus Tür und Tor, will die Welt in Watte senken. Hei! der Alte wischt den Schnee ungestüm von Platz und Schwelle, ... ahnt im Frost nur Kreuz und Weh, nbimmer Spaß und Freudenquelle.
Selig schaut das Kind empor, sieht nur Engelschleier steigen. Junges Reis und schwankend Rohr, ungleich ist ihr Spiel im Reigen. Stern des Glückes, Kreuz der Not, beider Form im Eiskristalle; Silberhaar und Wangenrot segnet Gott om Flockenfalle. |