| lyric | 1. Wenn die Bäche wieder springen, Lerche jubeln, Rosen glühn, muss ein jedes Herze singen und die Freude neu erblühn.
Lasst di Seele frei sich schwingen nach langer Winterpein, lasset froh die Lieder klingen im Frühlingssonnenschein!
Lenzesblumen lichtwärts dringen, und die weissen Glöcklein klingen. Von den Höhen klar un dhell, sprudelt frisch der Silberquell.
Alter Gram, kehr nicht zurück, füll’ nicht die Seele bang! Strömet ein, i Himmelsglück, Liebe, Lust und Freudensang!
2. Wer in bangen düstern Stunden still und einsam Freude mied, singe wieder ungebunden, stimme ein in unser Lied:
Welch ein lieblich frohes Schallen weht aus des Himmels Blau. Fröhlich lasst uns wallen durch Wald und Flur und Au!
Vogelsang in grünen Zweigen! Auch mein Herz soll nicht mehr schweigen. Stimmet in den Jubel ein: Lenz, du sollst willkommen sein! |