| lyric | 1. De Schleedorn blüeht, es isch e Pracht! Lueg nu, meinst grad, ’s eig Schnee. Und das isch cho so über Nacht, kän Mänsch hät öppis gseh. Wie hämmer planget uf ie Zyt wo alles wieder grüent; wo d’Bächli wieder ruusche tüend und ’s Finkli wieder singt!
2. Wo’s nu so summet i der Luft vo Chäfer gross und chli; es Lerchli wit im Ätherblau sich freut am Sunneschy. Wo d’Liebi chunnt is Mänschehärz und ’s froh und glückli macht und us me jede Meitligsicht eim d’Freud engäge lacht.
3. Wo alles wider isch wie neu, vergässe Iis und Schnee, da tuet au ’s Herz en tüfe Schnuf und hät kei Heiweh meh. Es chan ga nümme trurig si, wänn’s all die Blüemli g’seht. Wie wär doch ’s Läbe gar so trüeb, wänn’s nüd en Früehlig gäb. |