| lyric | 1. Hier komm ich geschritten. Hätte ich ein Pferd, so käm ich geritten. Ich grüße den Herren hübsch und fein und bringe ihm das Kränzelein. Es ist nicht von Disteln und Dorn’ es ist von Blumen und reinem Korn.
So viel Ährchen, so viel Jährchen, so viel Drispelchen, so viel Wispelchen, so viel Draspen, soviel Taler wünsch ich dem Herrn in sein Kasten.
2. Die Sense hat geschwatt, die Harke hat geplatt’, der Knebel hat gebunden, das Kränzlein ist gewunden. Und sie möchten so fein gütig sein und legen die Tonne Bier auf den Bock allhier!
3. Das Lied ist gesungen, und ich wünsch: Dem Herrn hat’s lustig geklungen. Ich kann nun nicht länger bleiben hier, die Buben draußen rufen nach mir, wolln tanzen mit mir. Ich kann mich nicht länger verweil’n, muß zum Baß und zur Geige eil’n.
Übers Jahr, da wird es wahr, da wolln wir lachen, s’noch schöner machen. |