| lyric | Nun breitet ihre dunklen Flügel, die Nacht aus über Feld und Wald, da taucht der Mond herauf am Hügel, und auch der letzte Laut verhallt!
Da schwebt ein Engel durch die Räume, und spielt und singt ein heilig Lied; ein Schauern zittert durch die Bäume, wo segnend er vorüberzieht.
Er senkt in ihre Brust den Frieden, taucht in Vergessenheit den Schmerz, und die durch Zeit und Raum geschieden, die führt er liebend Herz an Herz.
Und wenn der Morgenstern dann wieder erlischt in Wolken goldgesäumt, da hebt der Mensch die Augenlider und sinnt, wie er so schön geträumt! |