| lyric | 1. Zu Valendar am Rheine, da steht eine kleines Haus, dort schaut im Morgenscheine mein Schatz zum Fenster raus. Sie hörte wohl mein Horn vom andern Ufer her, und als sie mich im Kahne sah, hielt sie’s im Haus nicht mehr.
Trara, trara, dein treues Lieb ist da! Gretula!
2. Gar jung sind wir zwei beide und frisch von Herz und Sinn, ich steck’ im Jägerkleide und sie ist Winzerin. Das Leben ist uns Lust, kein’ Sorge macht uns Qual, im ew’gen Lenz liegt vor uns da so Rhein, als Berg und Thal.
3. Im kleinen Lebenskahne geht lustig unsre Fahrt, denn Treu steht auf der Fahne mit festem Mut gepaart. Wo findet sich ein Glück, das schöner könnte sein, als das mir giebt lieb’ Gretula aus Valendar am Rhein! |