| lyric | 1. Der kürzest Tag und längste Nacht den grauen Winter bringen; die Nordenwinde sich mit Macht aus ihrem Kammern dringen. Die Ström und See vor Frost und Schnee sich schließen allerdingen.
2. Der grüne Wald ist worden kahl, das bunte Feld entkleidet; kein zahm noch wildes Tier zumal an seiner Stell sich weidet; das Federheer singt auch nicht mehr, ein Teil von uns wegscheidet.
3. Das einsam Turteltäubelein nur seufzend wird gehöret; die Rabenstimm ist jetzt gemein und uns das Ghör versehret; Melancholey wohnt allem bey und alle Freud zerstöret. |