| lyric | 1. Saßen unsrer fünf im Keller, keine war von uns bei Sinnen! [Saßen ihrer fünf im Keller, keine war mehr recht bei Sinnen!]
2. Machten unsre Männer glauben, beten sein wir fromm gegangen! [Machten ihre Männer glauben, beten sein sie fromm gegangen!]
3. Da wir indem Kaller saßen, nur von altem Wein wir tranken. [Da sie in dem Keller saßen, nur von altem Wein sie tranken.]
4. Dachten an vergangne Zeiten, herrlich schmeckt’ uns auch der Kuchen. [Dachten an vergangen Zeiten, herrlich schmeckte auch der Kuchen.] Sunaj, sunaj, Zuckerbäckerei!
5. Erste sprach: So trink dich, Patin, hast nicht mehr Verstand vonnöten!
6. Zweit’ um ihre Sünden weihnte, und in Wein das Brot ertränkte.
7. Dritte flehte stumm zum Himmel, guckte tief dabei ins Gläschen!
8. Doch die Vierte schalt den Ehmann, schlug ihn den Tisch mit Fäusten!
Sprach die Fünfte: Laßt uns heimgehn, in die Betten gehn und schlafen! Aber da sie aufstehn wollten, fielen sie zurück zur Erde! Eine nun hob die andre Helf uns Gott! so schrien sie alle! Voller Dreck davon sie wankten, kaum zuhaus die Türe fanden! Sunaj, sunaj, schöne Schweinerei! |