| lyric | 1. Ich freue mich auf die Blumen rot, die uns der Frühling bringen will. Sie litten eh’stens große Not, vor Schnee und Frost geborgen still. Der Frühling uns ergötzen soll mit manchem jubeltrunknen Tage: das ist die Welt nur Glückes voll.
2. Was aber soll mir Lenz und Licht und die besonnten langen Tage, erhört mich meine Herrin nicht, von der ein wundes Herz ich trage? Will sie entflammen mein Gemüt, das wäre gut und hold getan, daß Lebenslust mir neu entsprüht.
3. Wenn ich mich von der Liebsten scheide, ich nimmer glücklich werdenkann. Dann sterbe ich vielleicht vor Leide: weh’ daß zu hoffen ich begann! Der Minne Rätselk fremd mir sind; mich läßt die Liebe sehr entgelten, daß ich an Jahren bin ein Kind. |