| lyric | Zwei Schwalben, die fliegen wohl über das Dach dort hin und her, die kreuz und quer. Des Nachbars Marg’rete schaut lang ihnen nach, und denkt: Wie sehr ist’s Nesterlbau’n schwer.
Wie emsig die Vöglein da schaffen am Nest dort an der Wand; aus Stroh und Sand, aus Erde und Moos wird gefügt es aufs best’. An Daches Rand hält fest es nun stand.
„O herzig’s Gretchen, schau’ nur an, was doch ein kleines Vöglein kann! Ich wollte, schenkst du mir Vertrau’n, ein Nest für uns auch bau’n.
Ein Häuschen, und wir zwei darin, das wär so recht nach meinem Sinn; wir lebten dann auf’s allerbest’, wie’s Schwalbenpaar im Nest.
Wenn dir nur an mir liegt ein wenig daran, du holde Maid, so sag’ es heut’: da fang’ ich sogleich dann zum Nestbauen an für uns allbeid’, ich bin dazu bereit!“ |