| lyric | Das Häuschen dort, es ist geweiht durch Arbeit und Zufriedenheit, und unters Dach in jedem Jahr zieht ein ein Schwalbenpaar.
Die Schwalbe fliegt emsig um’s Nest ohne Ruh’, ziwitt, zwitt, ziwtt, ziwitt! und leuchtenden Auges zwei Kinder schau’n zu, ziwitt, ziwitt! zwei Kinder schau’n zu.
„Horcht, hoircht!“ Mütterlein spricht, „stört mir die Vögelein nicht! Lasset nisten an dem Haus, treibt sie nicht zum Dorf hinaus!
Schützt die Schwalben in eurem Bereich; glaubet, Kinder, sie lohnen es euch! Im ärmsten Haus, wo Eintracht thront, die Schwalbe gern zu Gaste wohnt.
Da kehrt sie Jahr für Jahr zurück, verscheucht das Mißgeschick. Dann fliehet das Unheil aus solchem Gebäude, und Kummer und Sorg’ und Leid bleiben aus, da findet ihr Lust nur und Wohne und Freude!
Die Schwalbe, das merkt euch, bringt Glück ins Haus! |