| lyric | 1. Gebt Urlaub euren Schmerzen, legt hinter euch die Not, und haltet Haupt und Herzen hinein ins Morgenrot! Seid länger nicht zu Dienst, dem, der uns lang und bange genarrt mit falschem Zwange, Gespenstern und Gespinst.
2. Nun gilts! Die Tage längen, die Nacht schleicht hinter sich. Da hilft kein dreistes Drängen, kein Pochen und kein Schlich. Der Morgen ist erwacht: Geduld darf Freude schauen, darf freudig dem vertrauen, der ihn ans Licht gebracht.
3. Von Gottes Bergen funkelt der Glanz hinab ins Tal; und wo der Wald gedunkelt, wirds golden überall. Wem Finsternis gefiel, der sieht ihr Werk veragngen; ein Tag hat angefangen: die Gnade kennt kein Ziel. |