Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Es bleicht das Korn im Acker und du bist nicht hier.

Liedtext

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first_line1. Es bleicht das Korn im Acker und du bist nicht hier.
lyric1. Es bleicht das Korn im Acker und du bist nicht hier.
Und ich steh wartend alle Tage an der Tür.
Du bist gegangen beim Taganfangen,
weiß nicht wohin, mein Schatz, weiß nicht dein Liegeplatz.
Und wenn das Korn verbleicht und du bist noch nicht hier,
frag ich am Weg ein jeden Wandersmann nach dir.

2. Sagt mir vielleicht ein fremder Mann zu guter Stund,
ein liebes Wort, das er gehört aus deinem Mund.
Dann mag ich warten zur Nacht im Garten,
bis d’wiederkommst, mein Lieb, das in der Fremde blieb.
Ich geb dem fremden Mann für dich die gute Kund,
das ich im Garten steh nd wart zu jeder Stund.

3. Es weht der Wind im Halm, und sagt mir deine not.
Der Wein ist schal geworden und verdorrt das Brot.
Dein wart ich immer. Jetzt kommst du nimmer.
Weiß nicht warum, mein Schatz, weiß nicht dein Liegeplatz.
Und weht der Wind imn Herbst vom Acker her,
dann ist wohl Schlafenszeit und dann kommst himmermehr.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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