| lyric | 1. Wir sind das junge Leben und tragen in der Hand die Schosse und die Reben, der Zukunft Unterpfand. Gleich wie die güne Tanne in blaue Lüfte dringt, so lacht die Zeit dem Manne, wenn ihm die Tat gelingt.
2. Uns Leichte und uns Schlanke besligt und beglückt der herrliche Gedanke, der wie ein Kranz uns schmückt. Daß eines Flaumes Blöße Verheißungen genießt, daß eines Baumes Größe dem nachten Korn entsprießt.
3. Aus einem zarten Reste der aufgegangnen Saat entpuppte sich das Feste: der Stamm, das Mark, die Tat. Schwillt um den Schaft der Achsen des grünen Laubes Stolz, so wollen wir erwachsen zu gutem Eichenholz.
4. Wenn aus der Erdenscholle so holdes Wunder stieg, so winkt auch uns der volle, der volle, königliche Sieg. Ob Sonne oder Wolke, gen Himmel streben wir, erstarken wir zum Volke, im Himmel leben wir. |