Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Was flismeds au ums Hostedli?

Liedtext

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first_lineWas flismeds au ums Hostedli?
lyricWas flismeds au ums Hostedli?
Es müend vielhundert Stimmli sy.
Sind’s öppe scho d’Härdmandli?
Si merked güß, as d’Alp ist gfryt
Und dänked: Jetz chunt üs^ri Zyt!
Mer wend is eis a d’Wellgrueb lo,
Wend dri äs Füürli lo ufgoh.
’s wird wohl glyeinist z’ruche cho.

Se bhüetiß Gott, es ist nüd ghür!
Und woni bi vor d’Hüttetür,
Ist ’s Weidgrad volle Vögel.
Blomöiseli, nei wele Wüsch!
Au Gägler flüttred übers Brüüsch,
Und Disteli, äs ganzes Ghüt.
Jäso, isch scho a dere Zyt?
Jetz ist dr Winter nümme wyt.

O Vögeli, wie gönd r früeh!
Se cha’s äs ü dä nümme hie?
Und ’s wär jetz do se rüebig.
Kei Spärbel nähmti meh inacht,
nd d’Nästli wäred au scho gmacht.
Wie gspeisted s’ au nüd umenand
Vo Vögelene allerhand!
Se bhüeti Gott wohl, mitenand!

Vil hundert Nästli löndr z’rugg.
Äs Dechli wibt i drumm d’Spinnmugg,
As s’ gräch sind bis im Lanzig.
Glych, jede Vogel chunt nüd hei,.
Mängs Nästli beited dä im Mai,
Gseht d’Fäkli tusefach umgoh;
Kei Vogel wil dri z’niste cho.
Wüßt au äs asligs neimewo.
language ISO 639gsw = german swiss / allemand suisse / schweizerdeutsch / schwyzerdüütsch
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SeiteVIII.