| lyric | Ich wollt' ein Sträußchen binden, da kam die dunkle Nacht, kein Blümlein war zu finden, sonst hätt’ cih dir’s gebracht.
Da flossen von den Wangen mir Tränen in den Klee, ein Blümlein aufgangen ich nun im Garten seh’.
Das wollte ich dri brechen wohl in dem dunk’len Klee, doch fing es an zu sprechen: „Ach, tue mir nicht weh!
Sei freundlich in dem Herzen, betracht’ dein eigen Leid, und lasse mich in Schmerzen nicht sterben vor der Zeit.“
Und hätt’s nicht so gesprochen, im Garten ganz allein, so hätt’ ich dir’s gebrochen, nun aber darf’s nicht sein.
Mein Schatz ist ausgeblieben, ich bin so ganz allein. Im Lieben wohnt Betrüben, un dkann nicht anders sein. |