| lyric | 1. De Früehlig tribt, de Früehlig chumt, i fühl es i der Brust, sie wird so wit, sie wird so voll, vo banger, weher Lust. O Frühlig wie bist du so schön deheim im Wiesetal, dai der Fröndi tuest mer weh und machst mer Sehnsuchtsqual. Zum freue bruchts halt zwei, das chamme nüd allei.
2. Gaht ächt min Schatz jetz d’Wiesen ab, und denkt a mich debi? Wo d’Wide’s letscht mal tribe händ, bin i no bin em gsi. Jetz wart ich da, sie wartet det, wie schient eim Zyt so lang, bis so es Jöhrli ume ist trotz Sunn und Vogelsang. Zum plange bruchts halt zwei, das achmme nüd allei.
3. Doch über’s Jahr wann’s Schwälbli chumt, will ich deheime si, dänn richted mer am Wieserai e herzigs Nestli i. Und d’Frühlilgsbluemli windet dänn em Chranz um user Glück, owär er doch au scho erlebt, de selig Augeblick. Zum liebe bruchts halt zwei, das chamme nüd allei. |