| lyric | Was reif in diesen Zeilen steht, Was lächelnd winkt und sinnend fleht, Das soll kein Kind betrüben, Die Einfalt hat es ausgesäet, Die Schwermuth hat hindurch geweht, Die Sehnsucht hats getrieben; Und ist das Feld einst abgemäht, Die Armuth durch die Stoppeln geht, Sucht Aehren, die geblieben, Sucht Lieb, die für sie untergeht, Sucht Lieb, die mit ihr aufersteht, Sucht Lieb, die sie kann lieben, Und hat sie einsam und verschmäht Die Nacht durch dankend in Gebet Die Körnber ausgerieben, Liest sie, als früh der Hahn gekräht, Was Lieb erhielt, was Leid verweht, Ans Feldkreuz angeschieben, O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit! |