| lyric | Wogende Wellen schaukeln uns im Mondenlicht, nächtliche Nebel gaukeln uns ein Traumgedicht. Strahlende Sternlein blinken aus dem Ätherblau, Lilien lieblich winken, lichtumglänzt, im Tau. Taghelles Tosen schweiget, hier, in duft’ger Nacht, rauschend und raunend neiget Baum und Busch sich sacht. Flatternde Falter schweben lautlos durch die Luft, blühende Blumen weben alles rings in Duft. Herrliche, hehre Stille, weltfern märchenschön! Schweigend schmerzfreier Wille strebt zu reinen Höh’n. Alles im All verklinget, Sehnsucht, Wunsch und Weh’, Leise nur, lockend, singet wiegend, weich der See. |