| lyric | Einmal in den grünen Bergen stehet noch die Sonne still, weil sie vor dem Untergehen dich noch einmal grüßen will. König aller Erdenströme kühler, tiefer, stolzer Rhein, sollst von ihrem goldnen Strahlen einmal noch durchatmet sein!
Und so stehn auch wir und heben unsre grünen Römer hoch, einmal seien deine Reben, edler, Rhein, gesegnet noch; siehe deine Fluten malen wunderbar sich grün und gold, so wie jetzt in unsren Schalten dein geheiligt Feuer rollt!
Und es wird ein stille Beten tief un unsren Seelen wach, eh die dunkle Nacht sich neiget, töne fromm ein Lied dir nach. Friede soll dein Bett umschweben. Vater unser, Vater Rhein, horch, der Himmel betet mir uns, ferne Blocken stimme ein! |