Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Der Abendwind küßt leis die Flut

Liedtext

indexcontent
first_line1. Der Abendwind küßt leis die Flut
lyric1. Der Abendwind küßt leis die Flut
aus ihrem Sonnenschlummer,
kühlt ihrer reinen Stirne Glut
und hebt des Tages Kummer
empor vom grünen Uferwall
zum lichten Himmelsbade,
und weckt der Glocken Widerhall
des Friedens und der Gnade:
Ave Maria!

2. Ein Boot trägt seine müde Last
der Hirten und der Herde
zur Abendfeier und zur Rast
der nahen Heimaterde.
Die Ruder hemmen ihren Schlag,
fromm falten sich die Hände.
Im Dämmerschein naht sich der Tag
dem andachtsstillen Ende:
Ave Maria!

3. Zum Ufer glänzt die Silberspur
des Nachens durch die Wogen.
Bald kommt für alle Kreatur
die milde Nacht gezogen.
Hoch, an des Himmels weitem Tor
da wachen die goldnen Steren;
und aus des dunklen Flut empor
klingt’s nach aus ew’ger Ferne:
Ave Maria!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
protection ©domain public

wird verwendet in

MediaTitelPersonGenreBesetzung
LiedblattAve Maria
nach einem Bilde von Segantini
ChormusikSSAA