| lyric | 1. Herr, beuge mich, wie Du das Korn, das goldne beugst im Morgenhauch! Vor Deines Heil’gen Geistes Wehn, da beuge mich in Demut auch!
2. Und wenn das trotz’ge Herz sich wehrt, dem Geist zu folgen, wenn Er wirkt, so komm im Feuer Kraft des Herrn, verbrenne, was sich Dir verbirgt!
3. Wie sich die Welle vor dem STurm tief beuget, beue mich vor Dir, und wue am Ufer sie zerschellt, gab im Zerbrechen Segen mir!
4. Herr, beuge mich! Wie Du den Lauf der Ströme hälst in Deiner Hand, so leite Ströme Deiner Kraft dahin, wo jetzt noch dürres Land!
5. Wie sich die Rebe beugt und fügt, wie es der Gärtner haben will: Gib daß ich nichts mehr suche selbst, nein, Dir mich beuge froh und still!
6. Herr beuge mich! Mach aus dem Ton, der doch zu nichts sonst für Dich wert, ein Dir gebräuchliches Gefäß, das Dich gebeugt, zerbrochen ehrt! |