| lyric | 1. Im Schloß von Llwyn Onn einst in Wäldern und Auen da lebt ein großmächtiger Junker vom Land. Der hat eine Tochter, gar lieblich zu schauen, als einstige Erbin des Ritters bekannt. O doch giebts keinen Riegel für Jugend und Liebe, die Liebe fand Einlaß. Der Vater geschwind O legt einen Pfeil nach dem Erbschaftsdiebe, der trifft statt des Jünglings sein eigenen Kind.
2. Das Mädchen liegt sterbend mit blutender Wunde, kein Wunsch ruft den tötlichen Pfeil mehr zurück. Doch Liebe verklärt ihr die Sterbestunde, sie segnet den Tod als das höchste Glück. O man wollt’ mich vermählen dem häßlichen Erben: was helfen mr Recihtum und Grafen Kron? Weit besser, für meinen Geliebten zu sterben, als leben ohn’ Liebe im Schloß von Llwyn Onn. |