| lyric | Tief ist die Mühle, der Berg verschneit, still steh’n die Räder und still die Zeit. Da sitzt im Stüblein beim Feuerschein ein blondes Mägdelein, die sitzt allein.
Es fallen Flocken, es stürmt der Wind, sie sitzt am Rocken und spinnt und spinnt. sie hört es kaum, sie spinnt an der Kunkel den alten Traum vom Liebsten und Maienzeit. Doch Lieb’ ist wendisch und Mai ist weit.
Es fliegt die Spinde hinab, hinauf, sie fliegt hinauf; da pocht’s an’s Fenster: Herzlieb, thu’ auf. Herzlieb. |