| lyric | 1. Auf deine Huld ließ ich mein Dienen hoffen Für meine Treu’ gedacht ich Lohn zu finden. Nun bist du mir genommen: Ein andrer, weh, hat meiner Mühen Frucht gebrochen.
2. Ich armer Tor, der ich dich wähnt’ mein Eigen: Dahin ist nun mein Gut, mein leeres hoffen. Ein andrer darf dich küssen Und hat, oweh! sich meiner Mühen Frucht gebrochen.
3. Wohl dachte ich, am Ziel so vieler Leiden Würd’ ich dich Heißersehnte einst erlangen. Nun bist du mir genommen: Ein andrer, weh! hat meiner Mphen Frucht gebrochen.
4. So meint die Bien’, der Honig sei ihr Eigen; Doch wird der armen nie ihr Gut gehören: Sie nehmen ihr und rauben Die süße Frucht, die Beute, die sie schwer erworben. |