| lyric | 1. Nun sich die Knopsen aus den Zweigen drängen, blühende Kräfte morsche Bande sprengen, wohin du siehst, wacht alles fröhlich auf: Nun sei in deiner Seele rein und heiter, Erzengel rechts und links dir als Begleiter, nimm in den Morgen fröhlich deinen Lauf!
2. Die Schwingen streifen dich an beiden Seoten, um dich der Engel Atem im Geleiten, wie muß dein Schritt jetzt frei und kräftig sein! Schreit aus und glaube: Dir erklang das Werde! Schick deine Blicke aus: Die ganze Erde blüht dir ans Herz: Was schön ist ist dein!
3. Denn der ist König über alle Dinge, udn den berührt der Engel goldene Schwinge, der seine Blicke so aussenden kann, daß sie wie Adler Beute heimwärts tragen, und dem die Morgenstunden leuchten sagen: Du Mensch mit hellen Augen, nimm uns an! |