| lyric | 1. Es war ein Frühlingsmorgen, ein Tag, da die Sonne lacht. Zu Haus ließ ich die Sorgen und schaute die Blütenpracht. Da sangen vom Kameraden und gingen im Schritt und Tritt vier Bursche, sie zogen zum Kriege, der Tod als Gefährte ging mit, im gleichen Schritt und Tritt.
2. Die Vöglein auf den Zweigen, sie sangen aus voller Brust; es wollte keines schweigen, sie waren voll Frühlingslust. Doch drüben auf Waldesrande, da standen noch still die Vier; sie grüßten noch einmal die Heimat, ein Gruß, s’war der letzte, galt mir. Der letzte Gruß galt mir.
3. Und wieder Frühlingswonne, doch mir ist so weh ums Herz; trotz Blütenduft und Sonne stillt nichts mir den Trennungsschmerz. Sie blieben auf blut’gem, Felde, ach Gott, es ist jammerschad; es waren so tapfere Burschen und einer mein Kamerad, mein guter Kamerad. |