| lyric | 1. Horch, der erste Laut am kahlen dornigen Geäst! Es ruft der Fink. Er ladel ein zum nahen frühlingsfrohen Fest.
Schon tönt leis’ des Himmelsruf. Sieh, da flutet hell weit über’s schneeverhüllte Land der Sonne Licht zu Tau und Trost wie ein Geschenk aus Gottes Hand.
2. All die kleinen Knospen, die da rings um Busch und Baum, sie ahnen nun, daß sich erfüllt der langen Winternächte Traum.
Glaube es, nun, verzagtes Herz: Es wirken Wunder allerwärts, wenn aus dem Schnee die ersten Blüten spriessen.
Wo ist nun dein Leid und wo dein winterlanges Weh? Du stehst beglückt, und mit dem Tau sinkt deine Träne in den Schnee. |