| lyric | 1. Eine blaue Schürze hast du mir gegeben, Mutter, schad ums Färben, Mutter, schad ums Weben! Morgen in der Frühe wird sie bleich erscheinen, will zu Nacht so lange Tränen auf sie weinen.
2. Und wenn meine Tränen es nicht schaffen können, wie sie immer strömen, wie sei immer brennen, wird mein Liebster kommen und mir Wasser bringen, wird sich Meereswasser aus den Locken ringen.
3. Denn er liegt da unten in des Meeres Grunde, und wenn ihm die Wogen rauschen diese Kunde, daß ich hier soll freien und ihm treulos werden, aus der Tiefe steigt er auf zur bösen Erden.
4. in die Kirche soll ich nun, ich will ja kommen, will mich fromm gesellen zu den andern Frommen. Laßt mich am Altare still vorüberziehen, denn dort ist mein Plätzchen, wo die Witwen knien. |