| lyric | 1. Steht ein Kirchlein hoch im Blauen, wo der Schnee die Alpe säumt, wo die Alpenrosengluten das Gebirg im Mittag träumt.
2. Friedsam ruehn Hirt und Herde, wenn die Abendsterne gehn, und unirdisch zarte Steimmen über Schattenflühen wehn.
3. Und Maria vom Altare, nimmt die Ampel leis zur Hand, tritt heraus auf dunkle Matten, schneeweiß schimmert ihr Gewand.
4. Und der Wandrer, der vom Tale klimmt den Bergpfad rauh und steil, leuchtet von der Höh entgegen s’heilge Lichtelein von Zitail. |