| lyric | 1. kommt, Freunde, in die Runde und hört mein Liedchen an; es sei euch heute Kunde von einem braven Mann. Er nährt die Frau, er nährt das Kind und steht dabei in Schnee und Wind.
Ref.: Terlier om terla, und links und rechts da dreht der Stein, schleifet Scher’ und Messer fein.
2. Der Schuster, steif gesessen der leidet manche Not, tagaus, tagein muß essen er Käs und trocken Brot. Ich schleife, was ich schleifen kann, und hab genug zu essen dann.
3. Und seht mir nur den Schneider, den armen dünnen Wicht: Er näht den Leuten Kleider, doch dicker wird er nicht. Da lob ich mir mein Schleifstein rund, hat satt gemacht schon manchen Mund.
4. Der Müller, der tut maheln das allerfeinste Mehl, doch doppelt muß er zahlen für seine trockne Kehl. Ich trinke nie und nimmermehr, doch wer das glaubt, der irrt sich sehr.
5. Wir alle müssen schaffen für König, Weib und Kind; wir essen, trinken, schlafen, bis einmal tot wir sind. Ein jeder lobt das Handwerk sein, ich bleib bei meinem runden Stein. |