| lyric | Gott, wo bin ich, meinen Blicken welch ein Schauspiel stellt sich dar! Wird die Ahnung mit Entzücken mir auf einmal laut und wahr? Diese glanzerfüllten Räume, Diese buntgeschmückten Reihn, Es sind Bilder meiner Träume, aber ach, sie blieben Schein. Was ergreift so wunderbar? Wäs’ ich Ärmste nie geboren! Jedes Wort mehrt die Gefahr. Eins nur uns sie ist verloren. Auf, vergiss der eignen Leiden, fasse dich, gequältes Herz, braust ihr Töne, rauscht ihr Saiten, und betäubet meinen Schmerz.
Nein, ich kann, vermag es nicht, Keinen Abschied kann ich singen. Standhaft wollt’ ichmich bezwingen, doch mein blutend Herz, es bricht. Unglückselge! Weh’ mir, Armen! Jeden Schmerz soll ich empfinden. Selbst im Spiel der Fantasie noch zuletzt Verzweiflung finden! Fass dich, erkäre, wie Scheinbar riss sie mit Erbarmen oft mich au sdem Staub empor, und trug mich auf Wunderarmen zu der Hoffnung goldnem Thor. Da stand mit die Heimath offen in dem nächtigen Zauberbild’ und Erinnerung, Sehnsucht, Hoffen, alles ward im Traum erfüllt,m denn in meiner Lieben Schoosse sah ich hier mich froh vereint, fand ich, ach, die Elternlose, Vater, Mutter, und den Freund.
Ha, was ahnet mir Jetzt ist’s Zeit. Komm Preciosa.Ruft ihr mir? ja ich komme, Lebt wohl! verzeiht Meine Seele bleibt hier. Auf Preciosa! nach Valencia! Nach Valencia! Ja, und weiter, immer weiter! In den Fluthen löschen diese Feuergluthen, zu den Wellen, mag die Thräne sich gesellen, und so trag’ mein eigen’ Leid weit, mich wiet! Wie dann fern die Ufer schwinden, mit den Winden folgen meine Grüsse nach, doch das Herz der Armen brach, Ewig dein ihr letztes Wort. Auf denn, nach Valencia fort! |