| lyric | 1. Wenn unsre Wege unverhofft sich trennen, bleibt uns doch Erinnerung bestehn. Einer nur kann die Abschiedsstunde nennen, doch er kennt auch die vom Wiedersehn. Gott wird da sein, dir ganz nah sein, er kennt das Woher und das Wohin. In seinen Händen mag sich alles wenden; in ihm liegen Wege, Ziel und Sinn.
2. Unsre Gedanken werden uns verbinden und nicht ein Beten geht verlorn. In Zeit und Raum ist Hoffen nicht zu finden und kein Glück, das ohne ihn geborn. Gott wird da sein, dir ganz nah sein, Seine Liebe währet immerfort. Nähe und Ferne, Erdenrund und Sterne und was sei, es ist nur durch sein Wort.
3. Trüge der Erdball Berge nur und Seen ohne sichren Steg am wilden Fluss. Wär’ dennoch er da, um mit dir zu gehen, Brückenschlag zu sein für deinen Fuß. Gott wird da sein, dir ganz nah sein, Segnend mag dich seine Hand berührn. Mag uns nach bangen Schritten, die gegangen, Heimweg sein und zueinander führn. |