| lyric | 1. Mit Veilchen blau, mit wallendem Schleier, gewoben aus Blüten in blendendem Weiss, so kommt der Lenz der bräutliche Freier in lauer Nacht geschritten leis. Da erwachen die Blumen, es singen die Vögel und jubeln mit Freude ihr Liedchen ihm zu: In Tagen der Rosen, der duftenden Blüten, o Wonne des Maien, wie süsse bist du.
2. Nun ziehet still mit heimlichem Beben die Liebe in Herzen mit goldener Pracht, und Träume süss sie lieblich umschweben in silberheller Sternennacht. Die Gedanken und Sinne beherrschen die Minne und jubelndes Jauchzen erzschallet dazu: In Tagen der Rosen, der duftenden Blüten, o Wonne des Maien, wie süsse bist du. |