| lyric | Wir Bauern stehen fest auf unserm erdenen Grund, Arbeit und Leben schliessen den ewigen Bund.
Die Arbeit trägt auf den Händen den Tag und das Jahr. Das Leben geht neben ihr her, es reicht die Erfüllung uns dar.
Das Grosse hat uns im kleinen Alltag berührt, wir haben den Hauch der ewigen Güte verspürt.
Hat nicht der Himmel ob unserm Werken geblaut? Hat Gott nicht aus einem Reislein den Fruchtbaum erbaut?
1. Über die Scholle, an der wir hangen, sind viele Menschen gegangen, haben geackert und gesät, haben gelbes Körn gemäht.
2. Ich muss mich zu der Erde bücken, muss nach meinem Acker sehen, ich darf nicht daran denken, dass droben die Wolken gehn,
Ich habe meiner Wiese das Haar gekämmt, hab Stein und Geröll hinweg getan. Nun lacht sie wie ein staunend Kind und blickt den blauen Himmel an.
Über die Scholle, an der wir hangen, sind viele Menschen gegangen. Vielfältig sind Gottes Zeichen, oft kaum zu verstehn; die Zeit ist gut, sie lehr und hören und sehn.
Der Hände Schaffen baute das Leben nicht, die grosse Arbeit der Seele trug es ins Licht. |