| lyric | 1. O Lied, du machst den Armen stark und reich, so daß sein Herz vor Freude überschäumt. Du stimmst das Graue bunt, das Starke weich. O Lied, wer dich nicht kennt, hat alles Glück versäumt.
2. O Lied, du bist der Menschen heilig Band, wenn alle brüderlich dein Zauber zwingt, und wenn dein Weckruf rein und gottgesandt, O Lied, auch in vergrämte, leere Herzen dringt.
3. O Lied, du hehre Sprache der Natur, die einzig Gottes Regel unterliegt! Laß uns das Wahre, Schöne künden nur, o Lied, das endliche doch den Menschenhaß besiegt! |