| lyric | 1. Wie schön ist's im Freien! Bei grünenden Maien im Walde, wie schön! Wie süß, sich zu sonnen, den Städten entronne, auf luftigen Höhn!
2. Wo unter den Hecken mit goldnen Flecken der Schatten sich mischt! Da lässt man sich nieder, von Hasel und Flieder mit Laufduft erfrischt.
3. Drauf schlendert man weiter, pflückt Blumen und Kräuter und Erdbeern im Geh’n! Man kann sich mit Zweigen, erhitzet vom Steigen, die Wangen umwehn.
4. Dort heben und tunken gleich blinkenden Funken sich Wellen im Bach; Man sieht sie verrinnen in stillem Besinnen, halb weinend, halb wach.
5. Am schwankenden Reisig hängt zwitschern der Zeisig, vor Schlingen nicht bang. Erfreut, ihn zu hören, sucht keiner zu stören des Hänflings Gesang. |