| lyric | 1. Sanfter Mond! So gut und milde steigst du dort herauf wie schön! Ach, ich kann an deinem Bilde nimmer, nimmer satt mich sehn!
2. Bist so lieblich, scheinst so helle, blendest nasse Augen nicht. Wohl im Tränchen sanft und helle spiegelt sich dein Angesicht.
3. Wenn du dort im Blauen gehest, und ich sehe dich so an, denk’ ich, daß du stille stehest und mich freundlich lächelst an.
4. Fühle stets in deinen Nächsten meines Daseins ganzes Glück! Daß es manche fühlen möchten fern von Trau’r und Mißgeschick!
5. Ausgesöhnt mit allen Wesen wand’l ich ruhig meine Bahn, und will ich vom Gram genesen, seh ich nur dein Bildnis an. |