| lyric | 1. Horch, die hellen Kirchenglocken künden, das es Sonntag sei, wir auch singen auf dem Schiffe unsre kleine Litanei. O du prächtig wunderschöner Morgen, doppelt prächtig hier am deutschen Rhein, wo der Sänger fröhlich ohne Sorgen zieht in’s deutsche Wunderland hinein!
Sei gegrüsst, du deutscher Rhein!
2. Sieh’, des Flusses Silberwelle küsst das schöne Uferland, und die gold’ne Herbstessonne funkelt ein Korallenband! Und der Burgen sagenhafte Zinnen blitzen hell im Morgensonnenschein; wie ein König steh’ ich mitten drinnen, und mich dünkt, die ganze Welt sei mein!
Sei gegrüsst, du deutscher Rhein!
3. Seid gegrüsst vom deutschen Sänger: Felsen, Berg und Thal und Strom, Märchenduft und blauer Himmel, Sonnenstrahl, Palast und Dom! Und du Hüttlein, glänzend wie von Golde und die Göttertrank, du edler Wein, und du Maid von Rhein, du wunderholde, sei gegrüsst, du liebreich Mägdelein! |