| lyric | 1. Sieh mir in die Augen, in das Herz! Sag mir, ist das Freude oder Schmerz? Schmerz kann es nicht heissen; allzugut kenn ich seines Trankes bittre Flut.
2. Aber ist’s der Freude flüchtger Traum, leicht gepflückt vom reichen Lebensbaum? Gern grüss ich der Freude flackernd Licht: aber höchste Wonne gibt sie nicht.
3. Seit wir uns gefunden, uns erkannt, hat kein Wort mir alle mehr genannt. Ja, mit keiner Sprache sag ich ganz, was ich seh’ in deiner Sterne Glanz.
4. Seih mir in die Augen, in das Herz, dann vergess ich beides Freud und Schmerz; sehe weder vor mich noch zurück, seh’ nur noch das Eine, Reine: Glück! |