| lyric | 1. Wie schön von dieser Alpenhöh' malt sich das weite Land! Doch steh’ ich hier instillem Weh, den Blick dorthin gewandt. Denn jenes kleine Dörfchen nur, füllt meine Seele ganz; dort blühn so lieblich Baum und Flur im dunkeln Waldeskranz. Dort steht das Haus, wo rosig mir der Kindheit Traum entflog; zu dem es mich so oft von hier mit heißem Sehnen zog.
2. Wo treue Liebe mich gepflegt, die nun im Grabe ruht, auf jenem Friedhof dicht umhegt von goldner Ähren Flut. Du Raum, wo ich als Kind gespielt, sei mir gegrüßt von fern! Du meiner ersten Heimat Bild, bist meines Lebens Stern, mein Paradies, willst du mein Grab auch sein? Hier muß selbst Todesruhe süß, wie Schlummer sein. |