| lyric | 1. Fröhlich sein und guter Dingen tut ein langes Leben bringen. Gott hat Lust und diese Welt drum dem Menschen zugestellt.
2. Es schwetzen, ergetzen und klingen und singen die Vöglein so frei: Das Gwilde, zahm, wilde, groß, kleine, ich mein, in Freuden auch sei.
3. Unsre Stimm auch lasset singen und dazu die Saiten klingen. weil Musik erschaffet Freud, scheuchet alle Traurigkeit.
4. Drum singet, drum klinget, tut zupfen und stupfen die Saiten geschwind. Die Sorgen verborgen, im Herzen kein Schmerzen, in Freuden wir sind.
5. Kommet her, ihr schön Jungfrauen, wollet ihr den Tanz beschauen? Dann mit uns den Reihen wagt, frischund fröhlich zugesagt!
6. Lasset nun die Saiten schreien, stellen an den Tänzer Reihen: Aufgemacht zu gwaltgem Sprung, angehalst zu lustgem Schwung.
7. Drum singet, drum springet, tut hupfen, Fuß lupfen nur lustig und gschwind. Die Sorgen verborgen, im Herzen kein Schmerzen, in Freuden wir sind.
8. Fröhlich sein und guter Dingen tut ein langes Leben bringen. Gott hat Lust und diese Welt drum dem Menschen zugestellt. |