| lyric | 1. Versunken ist die Frühlingszeit, kein Vogel singt im Lindenhain. Die Welt verliert ihr Blütenkleid und bald wird Winter sein! Verlassen ist der Holderstrauch, an dem ich einst geküßt, es blieb ein Duft, der wie ein Hauch aus fernen Tage ist.
Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen, braune Blätter fallen müd’ vom Baum, und der Herbstwind küßt die Herbstzeitlosen, mit dem Sommer flieht manch Jugendtraum. Möcht’ einmal noch ein Mädel kosen, möcht’ vom Frühling träumen und vom Glück. Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen, ach, die Jugendzeit kehrt nie zurück! Holde Jugend, kämst du einmal doch zu mir zurück!
2. Noch immer hör’ ich jenes Lied, das einst die Nachtigall uns sang. Wenn auch mein Herz wie einst noch glüht, mir wird so abschiedsbang! Wenn ich mich auch zu trösten weiß, mit Lachen und Humor, aus meinem Aug’ stiehlt sich ganz leis’ ein kleines Tränchen vor. |