| lyric | Vorbei ist der Mai, der Sommer schenkt uns mild die ersten Rosen, sie blühn und glühn in stolzer Pracht, ein Blumenwunder lockt und lacht! Aus allen Gärten duftets süss, es grüsst ein Paradies, Frau’n schau’n sehnend d’rein in holder Pein. Lieb erwacht, über Nacht in der schönen Rosenzeit.
Im deutschen Land sind, wie bekannt, die Frauen schön gleich Rosen; die liebste ist die Wienerin in ihrem Zaubergarten Wien. Sie würzt des Lebens Einerlei mit Schick und Schelmerei, scherzt, herzt stets voll Charme, so süss und warm. Süden’s Glut liegt im Blut jeder echten Wienerin.
Als Fratzerl wie’s Katzerl schmeichelt flink das Ding bei jedem sich ein; die Kleine, die Feine lernt das Flirten ganz prächtig allein. Im Köpferl mit’n Zöpferl, ja,da wohnt und thront ein Ritter schon d’rin. Ein GRüsschen, ein Küsschen, nur der eine, der liegt ihr im Sinn! |