| lyric | 1. Was jubelt und singet wie Glockenklang, durch Täler und Höhen und Feld und Hang, es klingt an der Strasse, es tönt durch den Wald, es singt es der Knabe das Mütterlein alt. Ein Lied ist’s ein kleines so fein und so traut es singt was die Liebste dem Liebsten vertraut; kann selber nicht sagen was Herz es erfand der Wanderer trägt es von Land zu Land. O klinge du Liedchen wie Glockenklang nur weiter und weiter die Welt entlang.
2. Was jubelt und singet wie Glockenklang, so wonnig, so freudig und doch so bang, das Liedlein das fröhlich die Lande durcheilt, im Herzen mir tönend und klingend verweilt. Und wart ich vor meines Treuschätzeleins Haus, springt lachend das Liedlein zum Munde heraus am Rosenstock klettert’s zum Fenster hinauf und bettelt und schmeichelt: Feinslieb mach auf! Und heiter wie freundlicher Glockenklang entfliehet es weiter die Welt entlang. |