| lyric | 1. Gar frei am Berg staht's s'Chileli und Mülli ruuscht am Bach. Und wänn am Morge s’Glöggli lüüt’, wird s’Müllers Rösi wach. Und s’Glöggli rüeft: „Guet Tag min Schatz!“ Und s’Rösi juchzt und gib em B’scheid: guet Tag, guet Tag, min Schatz, guet Tag.
2. Es weiß, er lüütet nu für ins de Sigrist jung und schön und sini Liebi chlingt und singt i dene Gloggetön’. Und lüüts Mittag, es „g’segnis Gott“ rüeft ihm das Glöggli zue. Und z’Abig wie-n-es Nachtgebet singt s’Glöggli ins i d’Rueh.
3. Es g’hörts im Traum, Schlaf wohl, es tönt so zart und lys. Am Morge-n-aber lüütets ihm is irdisch Paradis. Das Glöggli jublet luut und hell i sine vollste Tön: im Maie-n und im Liebesglück ist d’Welt so schön. |