| lyric | Schwarzbrauner Hufschmied, ich will dir sagen, du sollst meinem Rößlein ein Eisen anschlagen, ’s Rößlein ist lahm, Gertrud ist mein Nam’.
Das Eisen will ich ihm wohl anscshlagen, was aber soll den mein Lohn betragen? Ich heiße Willfried, umsonst tu ich’s nit.
Einen blanken Gulden sollst du bekommen, ein blanker Gulden mag mich nicht frommen, ein Küschen will ich, das ist nicht viel.
Eh daß du Frecher ein Küslein wirst haben, will ich zu Fuß mit dem Schimmelein traben. Solch ein dreister Kumpan! Wohlan denn, fang an!
Schwarzbrauner Hufschmied, was machst du für Sachen? Du tust ja die andern drei Eisen abmachen. Was hat das für Sinn? Erkläre, beginn!
Ein Eisen ein Kü.schen war ausbedungen. Vier Eisen dem Schimmelein angezwungen, gibt der Küße vier, wofern ich nicht irr.
Schwarzbrauner Hufschmied, mach doch die Eisen, so daß ich’s nciht merke, heimlich im leisen, mach doch die Eisen, sag noch einmal ab.
Ein Eisen ein Küßlein! Ein Eisen ein Küßlein! Gibt der Küßlein vier, wofern ich nicht irr. |